Segeln auf den Bahamas

Yachtcharter Bahamas

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Wenn Santa segelt - eine schöne Bescherung

Von Bernd Oelsner

Sie sind der Inbegriff der „Paradise Island“: die Bahamas. Rund 80 Kilometer südlich von Florida und 100 Kilometer nördlich von Kuba gelegen, liegen 700 Koralleninseln, 2500 Cays, Riffe und Sandbänke, aufgereiht wie Juwelen, auf einer Fläche von knapp 14.000 Quadratkilometern im westlichen Atlantik. Christopher Columbus soll hier im Jahre 1492 seinen ersten Landgang in die neue Welt genossen haben, auf dem Bahamas-Inselchen San Salvator markiert ein weißes Kreuz am Strand diese historische Landmarke. „Vom Land her kam der Duft von Blumen und Bäumen so köstlich und süß, dass es nichts Schöneres auf der Welt zu geben schien“, schwärmte der weltberühmte Entdecker und Weltreisende in seinen Aufzeichnungen.

Für Segler bietet sich die Inselgruppe der Abacos im Norden des Archipels als für paradiesische Törns an. Zentraler Ausgangspunkt ist die Marina von Marsh Harbour. Hier bieten zahlreiche Yachtcharter-Anbieter ihre Flotten mit modernen Segelyachten und Katamaranen an. Von der kleinen 36 Fuß Segelyacht bis zum geräumigen 60 Fuß Katamaran findet somit jede Segelcrew die passende Charteryacht. Und wenn gewünscht, kann auch ein Skipper gleich mitgebucht werden. Zum einen kennt dieser die besten, lokalen Hotspots im Revier, zum anderen hat die Crew mehr Zeit für sich.

Nach dem verheerenden Hurrikan Dorian im September 2019, der den Bahamas einen wahren Albtraum bescherte, wird unermüdlich und mit großem Fleiß die Infrastruktur in der „Sea of Abaco“ wieder auf Vordermann gebracht, so dass Segler aller Könnens-Stufen diese oftmals unberührte Inselwelt entdecken und genießen können.

Die Abacos sind gut geschützt und zauberhafte Siedlungen im traditionellen Neuenglandstil wie New Plymouth (auf Green Turtle Cay), Hope Town (auf Elbow Cay) oder Man-O-War auf dem gleichnamigen Island sind unbeschreibliche, pastellfarbene Traumplätze. Rund ums Jahr – außer zur Hurrikansaison – und insbesondere auch an Weihnachten!

Palmen statt Tannen Schildkröten statt Rentiere.

Segelyacht statt Rentierschlitten. Türkisfarbenes Wasser statt geschlossener Schneedecke. Für viele Menschen ist es Lebenstraum, den Heiligen Abend einmal ganz anders als gewohnt zu feiern: Mit Sonne, am Sandstrand, Cocktail statt Glühwein, mit Reggae statt Jingle Bells.

Was aber trennt uns von diesem Lebenstraum? Im Grunde nicht viel: Ein paar freie Tage, ein gut zehnstündiger Flug und etwas Entscheidungsfreudigkeit. Heuer, ja, da streichen wir das gewohnte Dauergrau zum Jahreswechsel. Da setzen wir uns in den Flieger. Richtung Bahamas.

700 Inselchen, 30 bewohnt, nur 15 für den Tourismus erschlossen – die bekanntesten und größten, Nassau und Grand Bahama, vielen bereits bekannt als Zwischenstopp der großen Kreuzfahrtschiffe. Aber nein, etwas abgeschieden und ruhig soll es schon sein und deshalb führt der Weihnachtstrip auf die Abacos, die nördlichste Inselgruppe der Bahamas. Der Zielflughafen ist Marsh Harbour, Ausgangspunkt vor allem für Segler. Wie an einer Perlenkette liegen hier die Inselchen Elbow Cay, Man O‘War, Green Turtle Cay, Little Harbour, Great Cuana Cay oder Manjack aufgereiht, wie ein Schutzwall vor dem meist wilden Atlantischen Ozean.

Chillen an der Piratenbar

Auf den Abacos geht es dagegen eher karibisch entspannt, oder neudeutsch ausgedrückt „gechillt“ zu, wie Skipper Raymond Crowe bereits bei der Ankunft in der Marsh Harbour Marina erklärt. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Renee bietet er Charterreisen auf einem luxuriösen „Proud 50“ Katamaran an - inklusive Vollpension, Fischen, Party, Segelspaß und der einen oder anderen Überraschung.

Eine Woche lang kreuzen wir auf unserem gut 15 Meter langen Traumschiff die „Sea of Abaco“, manchmal auch „Abaco Sound“ genannt, eine einzigartige rund 100 Kilometer lange, gut geschützte Salzwasserlagune, mit unzähligen Traumstränden, Privatinseln und Piratenbars. Zum Bergsteigen oder Wandern sind die Bahamas nämlich vollkommen ungeeignet, die höchste Erhebung in der gesamten Region ist der rot-weiß gestreifte Leuchtturm in Hopetown. Von diesem hat man einen unfassbaren Blick auf das kleine Städtchen, die verstreuten Riffe und Inselchen und natürlich die karibische See, welche in allen nur denkbaren Blautönen im Sonnenlicht schimmert.

Wir schreiben heute den 25. Dezember, den alles entscheidenden Weihnachtstag auf den Bahamas. Einen Tag nach unserem Heiligen Abend werden hier die Liebsten beschenkt, die Bäume, beziehungsweise Palmen, geschmückt und das festliche Dinner zubereitet. Man setzt auf regionale Küche; statt einer Gans wandert eine Goldmakrele in die Röhre.

Die Segler treffen sich in den kleinen idyllischen Piratenbars, das „Nippers“ auf „Great Cuana Cay“ oder „Pete‘s Pub“ in „Little Harbour“ sind beliebte Ziele für einen gehaltvollen X-Mas-Cocktail. Man mag es nicht glauben, aber man kann auch bei knapp 30 Grad Celsius ganz nett Weihnachten feiern.

Es sei eine schöne Tradition, dass man sich an diesem Tag schon vormittags mit seinen Freunden in einer der vielen Bars treffe und gemütlich auf das Fest anstoße, erklärt Ray. Aus Bier- und Weinkorken oder der Cocktail-Dekoration könne man dann im Rahmen dieser „festlichen Frühschoppen“ auch Sterne oder sonstigen Schmuck für die auch in der Karibik weitverbreiteten Weihnachtsbäume basteln. Ein Brauch, der immer wieder kreative Kunstwerke hervorruft.

Da wird dann gerne auch einmal ein Getränk mehr bestellt, weil noch ein Kronkorken im Stern fehlt. Und so wird an der Bar gerne von karibischen Weihnachtsfrühschoppen berichtet, die sich bis in die tiefe Nacht hinein zogen.

Die frisch gefangene Goldmakrele gibt es dann eben am nächsten Tag. So ist sie eben, die karibische Weihnacht. Ja, X-Mas geht auch ohne jede Form von Hektik. In diesem Sinne: Ein Frohes Fest. Schöne, entspannte Feiertage. Und etwas karibische Gelassenheit für die nächsten Tage und Wochen.

Anreise auf die Abacos/Bahamas:

Direktflug mit Condor nach Nassau und von hier mit Propellermaschinen von Bahamasair oder Silver Airways nach Marsh Harbour oder Treasure Cay. Oder über Orlando oder Fort Lauderdale nach Marsh Harbour.

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